Donnerstag, 23. August 2012

"Last time"

Hiermit schliesst sich die Schleife, meine Blogwut hat sich ausgepowert.
Dies ist das letzte Mal an dieser Stelle. Ich denke eventuell über einen eher kulturell
angehauchten Blog nach, aber nichts persönliches mehr.
So dann; danke für die Treue und macht's gut.

Freitag, 15. Juni 2012

und der himmel noch hell

gegen 22h20! da sitz ich also. unter der plane, unter dem regen, nahe bei Reims auf dem billigsten zeltplatz auf französischem boden und mit dennoch sauberen sanitäranlagen. mit gut gefülltem magen (pasta an tomate-mozzarellasauce à la rewe) und internet dank handyhotspot. kann es mensch denn besser gehen?! morgen geht es richtung normandie, ans meer, oder besser kanal. ich bin trotz der anstrengenden vorbereitungen und der langen fahrt ganz hibbelig vor freude. zum krönenden abschluss gabs noch einen Eat natural Nuss- und Berries-Schokoriegel im romantischen licht der gaslampe. tag 1 done

Montag, 28. Mai 2012

Mittwoch, 16. Mai 2012

Erst eine Reportage über Arbeitsbedingungen der Ledergerberei in Indien und dann die Gesichtsverätzungsbräuche in Pakistan. Wissen, dass du entweder ein bequemes Leben mit Ikeamöbeln, Deichmannschuhen und Supermarktnahrungsmitteln führen kannst oder die Augen öffnest und die Konsequenzen aus dieser Welt ziehst. Ich fühl mich schlecht, wie jedes Mal, wenn ich so etwas sehe. Schlecht weil auch wenn noch so aufgeklärt und handelnd, das nicht genug ist was man tut.

Dienstag, 17. April 2012

"Die Liebe ist so unproblematisch wie ein  Fahrzeug.
Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße."
Franz Kafka

Montag, 5. März 2012

WATCH THIS MOVIE





trailer: http://www.youtube.com/watch?v=2O4Mhk3YTC4


Dieser Film hat mich zutiefst erschüttert, wachgerüttelt und noch eine Stunde danach zum nicht-reden-können gebracht.

Montag, 20. Februar 2012

von flüssigem Käse, vollen Sportkursen und Verzweiflung

Das gestrige Raclette-Essen bei den "Schwiegereltern" hat mich danach tief in mein Bett sinken lassen, so schwer lag es mir im Magen. Dazu noch ein oder zwei Gläser feinstem Weißwein und das Einschlafproblem war mir sicher.
Erschwerend  (haha) hinzukommt, dass die gesamten, mir zeitmöglichen Sportkurse an der Uni voll sind (und das, obwohl sie dich schön jedes Mal 10€ bezahlen lassen, um überhaupt die Möglichkeit zu bekommen, dich einzuschreiben). Wut im Bauch! Und drumherum etwas Weihnachtsspeck, der herunter will. Ist die Welt nicht ungerecht?!
Na, wenigstens kann ich in meinem Kaff joggen gehen, ohne jedes Mal von aufgestylten Tussen dumm angeglotzt zu werden. Neeeein, ihr mit euren Streichholzbeinen habt das natürlich nicht nötig. 
Der Hass auf Strasbourgs Gold und Glitzer wächst. Und scheinbar ist das gute Aussehen hier angeboren. Die meisten laufen hier rum, als wären sie einem Prada/Luis Vitton- o.a. Spot entflohen. Das nervt.

Montag, 16. Januar 2012

back to start

Da sitz ich nun im Café Brant, an meinem ersten Unitag des 6. Semsters nach leider nur einem Wochenende Pause nach den sehr brandmarkenden zwei Prüfungswochen. Mit einem etwas leichteren Stundenplan und dennoch voller Gepäck. Heute Morgen schon von lauter Psychopharmakologie und Erziehungspsychologie ganz eingemummt, muss ich dringend mein eigenes equilibre finden. Und dazu muss ich meine Arbeitszeiten überdenken und auch meine Lernstrategien. Aber jetzt: Pause und ein espresso!

P.S.: Liebe Nochmitleser, bitte ein kleines Lebenszeichen, damit ich weiß, wer an diesem Blog eigentlich noch interessiert ist :)

Samstag, 31. Dezember 2011

Das ist eine Revolution

Ich hätte ja nie gedacht,dass ich folgendes weder jemals verkünden, noch während ich es sagen, in Händen halten würde: mein eigenes iPhone.

Mittwoch, 30. November 2011

Donnerstag, 20. Oktober 2011

What my psychiatrist said

In San Francisco Ginsberg saw another psychiatrist, Philip Hicks, who asked him what he would like to do. "Doctor," as Ginsberg recalls his answer, "I don't think you're going to find this very healthy and clear,"
but I really would like to stop working forever--never work again, never do anything like the kind of work I'm doing now--and do nothing but write poetry and have leisure to spend the day outdoors and go to museums and see friends. And I'd like to keep living with someone -- maybe even a man -- and explore relationships that way. And cultivate my perceptions, cultivate the visionary thing in me. Just a literary and quiet city-hermit existence. Then he said "Well, why don't you?" I asked him what the American Psychoanalytic Association would say about that, and he said . . . if that is what you really feel would please you, what in the world is stopping you from doing it?

http://writing.upenn.edu/~afilreis/50s/ginsberg50s.html

Montag, 10. Oktober 2011

Grauzone

Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt. Da ziehen sie vorbei die ganzen Studenten und keinen davon kenn ich, da warten sie die Leute aus meiner Promo und ich sitz 3 m daneben. Zeitpunkt verpasst, sozial unfähig? Wird das je besser? Oder bleibt es gar immer so und ich werde mich mit Schrecken an meine Studienzeit erinnern? Ich fürchte so wird es kommen.

Ich hatte mir alles anders vorgestellt. Jetzt wohn ich am Ende der Welt, bin schon das zweite Wochenende in Folge zu Hause geblieben, das einzig vollbrachte war die Nacharbeit fürs Studium. Ich bin frustriert und eine Zumutung für meine Umwelt.

Samstag, 17. September 2011

Eigentlich hat es ja auch einiges gutes. Ein neuer Weg in die Uni, abwechslungsreiche 30 Minuten; leichter zu verstauende Schlüssel (mein alter grosser eckiger Schlüssel war beim Joggen mitnehmen doch eher hinderlich); Sonnenlicht zu jeder Tageszeit (statt auf die langerhofften 20 Minuten pro Tag zu warten und meinen kümmerlich vor sich hinwachsenden Basilikum von einer Schattenseite in die Nächste zu schieben); ein grosses Bett in dem ich meine kurzen Beinchen gänzlich ausstrecken kann und eine Badewanne. Yeah.
Naja. Am Arsch der strassburger Welt. Was sollst, man kann nicht alles haben. 

Samstag, 3. September 2011

I (would like to) have to leave today

Weg. Raus. Koffer packen und mit Pappschild an die Autobahnausfahrt.
Würde so gerne in den Süden. Oder auch gerne irgendwo anders hin.
Bevor hier der Wahnsinn in eine neue Runde geht.

Samstag, 27. August 2011

Laura Marling - New Romantic

             give up trying to be thin

I love your parent's apartment

Ein grauer Regentag folgt dem nächsten. Dabei war es letzte Woche noch so stockend heiß, dass ein kreislauftechnisch schwacher Mensch wie ich erst ab 19h das Haus verlassen konnte. Naja, somit kommts aufs Gleiche rauß. Der Samstagsmarkt mit Bio und allem, was das Herz begehrt, war heute der einzige Punkt auf meinem Plan.
So sitze ich also wieder mal am Computer, nachdem ich mich wieder nicht aus meinem Bett schälen konnte. Was ist nur los? Seit Anfang der Ferien (Mitte Mai) schaff ich es ohne 9h Schlaf nicht aufzustehen.Und da meine Einschlafprobleme mich lange wach halten.... ein Teufelskreis. Ich hasse Menschen, die sich ins Bett legen und denen die Augen sofort zufallen, wie den Puppen, die es früher gab.
Ich denke an die gemütliche Zweigeschoss-Dachwohnung meiner "Schwieger"-Eltern und fühl mich so gar nicht wohl. Ich find nicht mal die passende Musik für mein Gemüt.

Abserviert in Folge von den einzigen Personen, die man hier gut kennt.
Ein Freund mit einem Scheiß Job.Yeah.

Freitag, 26. August 2011

what a woman. Mila Kunis

Donnerstag, 11. August 2011

Montag, 8. August 2011

"Ich lese gerade ein gutes Buch"

Persönliche Bücherauswahl aus meinem einarmigen Juli und davor.
hat "Die Mitte der Welt" vom ersten Platz verdrängt. Wundervoll.

Truman,  mein Held!
Ein kleiner literarischer Schatz, perfekt zum Vorstellen des Paris der 50er Jahre


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Strasbourg, France
no arms and no surprises, please.