Montag, 17. Januar 2011

Teitur - You Get Me

It's gonna be another shitty year.

Aber man darf ja trotzdem ruhig mal optimistisch sein. 
Beginn eines neuen Semesters; und trotz gestriger leichter bis mittelschwerer Panickattacken hab ich wiedermal eingesehen, dass ich das richtige Studienfach gewählt hab und das trotz Psychophysiologie de l'animal und Statistiques... Aber manchmal reicht es, wenn ein Professor ausreichend Humor besitzt.
Ich wandle im wunderschön beleuchteten Strasbourg umher und versuche noch ein paar Liter Energie zu tanken, nach den etwas spärlich ausgefallenen Ferien (4 Tage haben sie uns gegönnt).




Sonntag, 16. Januar 2011

Kein Weg zurück

Bei meiner morgendlichen (ja okay, ich gestehe, dass ich seit Semesterende erst Mittag aufstehe, es lebe der persönliche Biorythmus!)
Online-Exkursion zwischen dem dekadenten Facebook und der wiedergutmachenden Zeit bin ich auf etwas gestoßen, dass mich nachdenklich gestimmt hat:
Eine Fotostrecke über die Adoptionen in Haiti.
Siehe da.
Ist ja schön ung gut, dass einsame französische Pärchen jetzt endlich jemanden haben, für den sie Baguette mit Nutella schmieren können, aber hat schon mal jemand an den ganzen psychischen Druck gedacht, der auf diesen Kinderseelen lastet?
Überleg mal, dein Leben ist schön, in traumhafter Kulisse, Meer, Berge, warm, selbst unter ärmeren Umständen. Und von heute auf morgen kommt so ein Beben und  nimmt dir das alles weg. Und keinen interessierts mehr nach 2 Wochen wilder Spendenaktionen.
Außer die besagten französischen Pärchen, die zum Kinder adoptieren kommen.
Nicht genug, dass eben diese gerade ihre gesamte Famillie verloren haben, jetzt müssen sie auch noch als schwarzes Kind in einer weißen Famillie weit weg von ihrer Heimat gefälligst dankbar und glücklich sein.

Samstag, 15. Januar 2011

So this is the new year, and it feels so different.

Ein neues Jahr, ein neuer Tag, Aubruchstimmung, Frühlingsdurft in den Straßen (zumindest drängt sich der mir auf bei 11°C), die Prüfungen weit hinter mir, mein Herz in besten Händen

Was will man mehr?

Internet!

Und das hab ich...seit heute :)

Montag, 27. Dezember 2010

Umlautgedicht

Ich geh zu spaet schlafen uns steh zu frueh auf
ich schlaf nie bei mir
und raeum niemals auf
ich mach zuviel laerm
und
ueberhaupt.

Ich schreib schlechte gedichte
und lern nicht genug
ich lache zu laut
und 
ueberhaupt.

p.s: ich hab nur deshalb den Mut des Bloggens noch nicht verloren
1. weil ich gerne Leuten meine Seite zeige und sage "also das ist ja mal ein genialer Blog, wer den nur schreibt?!" (das ist wie sich selbst SMS schreiben)
2. weil ich so gerne 0 Kommentare sehe, das macht so gluecklich
3. weil vorallem Geburtstagsgruesse als Blogkommentar so unglaublich von Herzen kommen. Finde ich. Und ich der so durch und durch an meinem Blog interressierten Welt, diese tolle persoenliche Weise des Gratulierens nicht nehmen will
Ach und
4. weil ich Ironie in Schriftform wirklich verachte



Samstag, 4. Dezember 2010

How do you know if you're in love?

mit einem lächeln aufstehen
- selbst wenn es außerhalb
deiner bettdecke zu kalt ist

sich allein fühlen
- auch wenn du ihn nur ein paar stunden nicht siehst

dieses irre gefühl
- wenn er dir sagt wie schön du bist

bist du dann verliebt?
in den menschen
oder nur in das gefühl
der liebe selbst?


 

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Strasbourg, France
no arms and no surprises, please.