Montag, 20. Februar 2012

von flüssigem Käse, vollen Sportkursen und Verzweiflung

Das gestrige Raclette-Essen bei den "Schwiegereltern" hat mich danach tief in mein Bett sinken lassen, so schwer lag es mir im Magen. Dazu noch ein oder zwei Gläser feinstem Weißwein und das Einschlafproblem war mir sicher.
Erschwerend  (haha) hinzukommt, dass die gesamten, mir zeitmöglichen Sportkurse an der Uni voll sind (und das, obwohl sie dich schön jedes Mal 10€ bezahlen lassen, um überhaupt die Möglichkeit zu bekommen, dich einzuschreiben). Wut im Bauch! Und drumherum etwas Weihnachtsspeck, der herunter will. Ist die Welt nicht ungerecht?!
Na, wenigstens kann ich in meinem Kaff joggen gehen, ohne jedes Mal von aufgestylten Tussen dumm angeglotzt zu werden. Neeeein, ihr mit euren Streichholzbeinen habt das natürlich nicht nötig. 
Der Hass auf Strasbourgs Gold und Glitzer wächst. Und scheinbar ist das gute Aussehen hier angeboren. Die meisten laufen hier rum, als wären sie einem Prada/Luis Vitton- o.a. Spot entflohen. Das nervt.

Montag, 16. Januar 2012

back to start

Da sitz ich nun im Café Brant, an meinem ersten Unitag des 6. Semsters nach leider nur einem Wochenende Pause nach den sehr brandmarkenden zwei Prüfungswochen. Mit einem etwas leichteren Stundenplan und dennoch voller Gepäck. Heute Morgen schon von lauter Psychopharmakologie und Erziehungspsychologie ganz eingemummt, muss ich dringend mein eigenes equilibre finden. Und dazu muss ich meine Arbeitszeiten überdenken und auch meine Lernstrategien. Aber jetzt: Pause und ein espresso!

P.S.: Liebe Nochmitleser, bitte ein kleines Lebenszeichen, damit ich weiß, wer an diesem Blog eigentlich noch interessiert ist :)

Samstag, 31. Dezember 2011

Das ist eine Revolution

Ich hätte ja nie gedacht,dass ich folgendes weder jemals verkünden, noch während ich es sagen, in Händen halten würde: mein eigenes iPhone.

Mittwoch, 30. November 2011

Donnerstag, 20. Oktober 2011

What my psychiatrist said

In San Francisco Ginsberg saw another psychiatrist, Philip Hicks, who asked him what he would like to do. "Doctor," as Ginsberg recalls his answer, "I don't think you're going to find this very healthy and clear,"
but I really would like to stop working forever--never work again, never do anything like the kind of work I'm doing now--and do nothing but write poetry and have leisure to spend the day outdoors and go to museums and see friends. And I'd like to keep living with someone -- maybe even a man -- and explore relationships that way. And cultivate my perceptions, cultivate the visionary thing in me. Just a literary and quiet city-hermit existence. Then he said "Well, why don't you?" I asked him what the American Psychoanalytic Association would say about that, and he said . . . if that is what you really feel would please you, what in the world is stopping you from doing it?

http://writing.upenn.edu/~afilreis/50s/ginsberg50s.html

Montag, 10. Oktober 2011

Grauzone

Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt. Da ziehen sie vorbei die ganzen Studenten und keinen davon kenn ich, da warten sie die Leute aus meiner Promo und ich sitz 3 m daneben. Zeitpunkt verpasst, sozial unfähig? Wird das je besser? Oder bleibt es gar immer so und ich werde mich mit Schrecken an meine Studienzeit erinnern? Ich fürchte so wird es kommen.

Ich hatte mir alles anders vorgestellt. Jetzt wohn ich am Ende der Welt, bin schon das zweite Wochenende in Folge zu Hause geblieben, das einzig vollbrachte war die Nacharbeit fürs Studium. Ich bin frustriert und eine Zumutung für meine Umwelt.

Samstag, 17. September 2011

Eigentlich hat es ja auch einiges gutes. Ein neuer Weg in die Uni, abwechslungsreiche 30 Minuten; leichter zu verstauende Schlüssel (mein alter grosser eckiger Schlüssel war beim Joggen mitnehmen doch eher hinderlich); Sonnenlicht zu jeder Tageszeit (statt auf die langerhofften 20 Minuten pro Tag zu warten und meinen kümmerlich vor sich hinwachsenden Basilikum von einer Schattenseite in die Nächste zu schieben); ein grosses Bett in dem ich meine kurzen Beinchen gänzlich ausstrecken kann und eine Badewanne. Yeah.
Naja. Am Arsch der strassburger Welt. Was sollst, man kann nicht alles haben. 

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Strasbourg, France
no arms and no surprises, please.